Radiosendungen
25.02.10
Neue These: Wer war
Shakespeare?
Zweifel, ob William Shakespeare tatsächlich der Autor der ihm zugeschriebenen Werke ist, beschäftigt Wissenschaftler und Theaterschaffende seit langem. Nun legt der deutsche Germanist und Autor Kurt Kreiler eine neue These vor. In seinem Indizienroman «Der Mann, der Shakespeare erfand» legt Kreiler plausibel dar, dass hinter dem Pseudonym Shakespeare nur einer stecken kann: nämlich der britische Adlige Edward de Vere, der 17. Earl of Oxford.
Zum Artikel des Schweizer Radios DRS
Audio Gesamte Sendung:
Neugier genügt, Sendung vom 12.02.2010: WDR 5 ![]()
Redezeit: Der Mann, der Shakespeare erfand
Edward de Vere und die wahre Geschichte um den großen Dichter
Generationen
von Schülerinnen und Schüler haben gelernt: Shakespeare ist der größte Dichter,
den die britische Insel je hervorgebracht hat. Der Mann, der so geschliffene
Sonette verfasste, Bühnenstücke wie Macbeth, Hamlet, Romeo und Julia schrieb
und im Globe Theatre in London aufführen ließ, stammte aus bescheidenen
Verhältnissen in Stratford-on-Avon - so die Lehre. Kurt Kreiler ist Historiker
und zweifelt an der englischen Literaturgeschichte. Shakespeare, so hat er
jetzt auf 600 Seiten dargelegt, hat es zwar gegeben, aber dahinter
versteckte sich Edward de Vere, ein gebildeter Aristokrat, der Earl of Oxford.
Eine bis ins letzte durchdachte Legende, die größte Fälschung der
Weltliteratur? Achim Schmitz befragt dazu Kurt Kreiler.
Hier geht es zur
Der Mann, der Shakespeare erfand
06.01.10![]()
Der „wahre" Shakespeare - Kurt Kreilers neue Shakespeare-Biographie
„Hamlet", „Ein Sommernachtstraum", „Romeo und Julia", „Der Widerspenstigen
Zähmung", „Der Kaufmann von Venedig". Alles Dramen, die wir mit einem Mann
verbinden: William Shakespeare. Über Shakespeare selbst wissen wir allerdings
wenig. Ein Handschuhmachersohn aus dem Städtchen Stratford-upon-Avon soll er
gewesen sein, der zunächst Schauspieler war und sich mit Talent und Schulwissen
zum genialen Dichter empor schrieb. Doch schon viele gebildete Leute wie
Friedrich Nietzsche oder Sigmund Freud hegten Zweifel daran, dass der
allenfalls kaufmännisch erfahrene „Shakespeare" so viele Dramen und Sonette
geschrieben haben soll. Seit ungefähr 150 Jahren beschäftigt diese Frage nun
die Shakespeare-Forschung. Der Favorit unter den über 50 in Frage kommenden
Ghostwritern: Edward de Vere, Earl of Oxford. Der Kölner
Literaturwissenschaftler Kurt Kreiler hat nun ein knapp 600 Seiten umfassendes
Buch geschrieben, indem er nachweist, dass nur der Earl of Oxford „Shakespeare"
sein kann.
Ein Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Kurt Kreiler
Kurt Kreiler: „Der Mann, der Shakespeare erfand.
Edward de Vere, Earl of Oxford"
Suhrkamp Verlag, 2009
29,80 EUR
Hier geht es zur Hörversion (der 3. Artikel)
Hörversion
Kreiler: Shakespeare war nur ein Tarnname
(AUDIO, Interview mit Kurt Kreiler)
19. Nov. 2009 ... Earl of Oxford, habe die Werke, die William Shakespeare zugeschrieben werden, verfasst, sagt der Publizist und Autor Kurt Kreiler...
30.12.2009
WER WAR SHAKESPEARE - ODER WAS IST IN EINEM NAMEN?
Unter diesem Titel wurde am 3. März 1996 auf HR 2 ein Feature gesendet, das hier als Skript zu lesen ist unter:
Robert Detobel : Wer war Shakespeare...
auch als Hörversion:
19.11.2009
Deutschlandradio Kultur
Kreiler: Shakespeare war nur ein Tarnname
Dass er der Handwerkersohn aus Stratford upon Avon gewesen sei, daran glaubt längst keiner mehr.
Kurt Kreiler: "Der Mann, der Shakespeare erfand. Edward de Vere, Earl of Oxford" . Das Buch, klug und faktenreich, macht auch klar, dass die Suche nach dem geheimnisvollen Dichter nicht nur spannend ist, sondern auch bedeutsam.
Buchbesprechung Deutschland-Radio vom 08.11.09
Cervantes / Shakespeare
Autorin: Jutta Duhm-Heitzmann
Redaktion. Hildegard Schulte
WDR 5 + 3, 23.4.2006
Zitat:
Von vielen Experten wird bezweifelt, ob so ein wenig gebildeter Provinzler wie William Shakespeare wirklich der Verfasser eines Werks sein kann, das in seiner Genialität, seiner Weltkenntnis, seinem Wissen über den Menschen bis heute von keinem anderen Dichter übertroffen worden ist.
(Hanjo Kesting)
Shakespeare ist in einer großen Studie als „Invention of the Human", die Erfindung des Humanen, des Menschlichen gekennzeichnet worden, und das zeigt seine Rolle. Er ist das größte Archiv an Wissen, das wir über den Menschen besitzen, in all seinen Möglichkeiten, in seinen Höhen, in seinen Tiefen, in seiner Größe und in seiner Schrecklichkeit, im Guten wie im Bösen. Wir können Shakespeare schlecht erklären, aber Shakespeare ist immerfort in der Lage, uns zu erklären.
DLR 2006
Kurt Kreiler
Fortunatus im Unglückk
Hier der Sendetext
NDR Kultirforum, 7. Oktober 2008
Kurt Kreiler
Shakespeare ist ein Anderer. Eine Verschwörung
Hier der Sendetext
"Shakespeare ist das größte Genie, das je existiert hat" - so hat es dereinst Goethe gesagt. Von Heinrich Heine stammt der Satz: "Diesem Mann verdanken wir das weltliche Evangelium". Aber wer war eigentlich jener vom Ehrgeiz umgetriebene Stückeschreiber aus der englischen Kleinstadt Stratford, der längst zum Klassiker aller Klassiker geworden ist?
"Der Mann der Shakespeare erfand" - so heißt die demnächst erscheinende Biografie des Earl of Oxford (1550 - 1604). Ihr Autor Kurt Kreiler ist überzeugt, den Zusammenhang zwischen dem bewegten Leben des Earl und den Werken des Speerschwingers SHAKE-SPEARE erstmals bündig erschlossen zu haben.
Allerdings sieht er sich aufgefordert, seine Argumente im Stil einer klassischen Disputation gegen die konservativen Shakespeare-Exegeten zu behaupten. Es treten auf: Stanley Wells, Direktor des Shakespeare-Birthplace Trust, Andreas Höfele, Präsident der Shakespeare-Gesellschaft und der Anglistik-Professor Werner von Koppenfels.
Also: Was haben Oxfords Gedichte in Shakespeares Stücken zu suchen? Ist William Shakspeare aus Stratford nur ein Strohmann, den die Erben des leidenschaftlichen Grafen vorgeschoben haben, um das Pseudonym des Speer-Schwingers zu decken?
Stand: 06.10.2008 15:48